Ist Social Trading legal?

Vor dem Kopieren des Trades steht das Entdecken eines profitablen Traders. Insgesamt sind nur 5 Prozent aller privaten Trader erfolgreich. Nur wenige Trader schaffen es langfristig erfolgreich zu sein. Deshalb ist es von besonderer Wichtigkeit die unprofitablen und riskanten Trader, welche aktuell eine Glückssträhne haben, auszufiltern. Ein guter Trader sollte nicht anhand seiner Performance, sondern auch anhand seiner Risikoneigung und dazu seiner Rendite bewertet werden.

Die meisten Plattformen – wie die des Brokers 24Option oder BDSwiss bieten eine ausführliche Filterfunktion, welche genau dies ermöglichen. Die wenigen, erfolgreichen Plattformen filtern ihre Trader in der Regel hinsichtlich der Rendite, der Risikoneigung, der Anzahl der vorausgegangenen Trades und Aktivität. Achten Sie darauf, dass nur wenige Trader es schaffen mehrere Jahre am Stück profitabel zu sein. Der Börsenhandel ist eine anspruchsvolle Arbeit und die meisten Karrieren dauern nur wenige Jahre. Daher ist es wichtig, die Trader stets zu beobachten und auf Änderungen im Verhalten zu achten. Riskieren Sie auch nicht Ihr gesamtes Kapital bei einem einzigen Trade. Experten raten zunächst dazu, einen Prozentsatz von fünf nicht zu übersteigen. Zeigt sich in der Zukunft, dass der kopierte Händler zuverlässig ist, bleibt es Ihnen selber überlassen, das Volumen zu erhöhen.

Mit dem Social Trading auf Binäroptionen wurde eine neue Art des Handels ins Leben gerufen, welche den Finanzmarkt für private Akteure revolutioniert hat. Erstmals ist es für private Händler möglich am Erfolg erfolgreicher und rentabler Händler zu profitieren, ohne dabei einen institutionellen Händler zwischenschalten zu müssen. Somit hat jeder Anleger die Chance quasi einen privaten Fonds zu gründen und das zu äußerst geringfügigen Kosten. In Abhängigkeit von der Mindesteinzahlung der jeweiligen Plattform kann das Social Trading bereits mit einer Einzahlungssumme von 100 Euro begonnen werden. Diese Form des Handels eignet sich vor allem für diejenigen Trader, welche keine Zeit haben, sich selber ausführlich mit dem Handel zu beschäftigen. Ganz im Sinne des Outsourcings besteht die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten, einen externen Händler zu engagieren. Vergütet wird dieser Händler durch die zusätzliche Provision, den ihm der Broker zusichert. Insgesamt handelt es sich um ein modernes und interessantes Handelskonzept mit ernstzunehmenden Potenzial. Weltweit sind bereits mehr als 10 Millionen Anleger im Social Trading aktiv.

 

Der gesetzliche Erfüllungsort

Sie haben es umfunktioniert. Ihr Sofa ist zu Ihrem persönlichen „Wartezimmer“ geworden.Zeitschriften liegen auf dem Tisch. An der Wand hängen seit jeher beruhigende Bilder. Doch so richtig können diese auch die immer mehr aufkommende Ungeduld nicht wettmachen. Grund: Die vorweihnachtliche Geschenkehektik. Da haben Sie einmal im Online-Versandhandel Weihnachtsgeschenke bestellt und schon zieht sich die Bestellung unerwünscht in die Länge.

Aber was, wenn das Paket gar nicht mehr kommt?

Einblick in den Wirtschaftskreislauf: Pflichten des Verkäufers

Es ist natürlich immer das Einfachste die Schuld beim anderen zu suchen: „Vielleicht bin ich ja einem Betrüger aufgesessen, der niemals vor hatte, die Ware zu verschicken.
Vielleicht hat aber auch das unfähige Personal des/der vom Verkäufer beauftragten Logistikunternehmens/Spedition geschlampt.“
Solche Gedankengänge schießen aufgebrauchten Käufern immer als Erstes in den Kopf. Immerhin ist der Verkäufer der Warenschuldner. Immerhin ist er verantwortlich dafür die Ware fristgemäß an das Logistikunternehmen/die Spedition zu übergeben. Und immerhin trägt der Verkäufer das Transportrisiko und die Kosten bis zur Übergabe an die Spedition/das Logistikunternehmen. Da ist es nicht von der Hand zu weisen, dass sich in der Branche auch mal schwarze Schafe tummeln. Oder das eben über ein unglückliches Missgeschick die Ware vor der Übergabe an die Spedition/das Logistikunternehmen oder durch die Spedition/das Logistikunternehmen „verloren geht!“

Pflichten des Käufers

In so einem Fall ist es dann mit Abstand das Beste als Käufer Schadensersatzansprüche gegenüber dem Verkäufer oder der entsprechenden Spedition/dem Logistikunternehmen (z.B. Deutsche Post; UPS; GLS usw.) geltend zu machen.In erster Linie wird sich der Käufer ohnehin an den Verkäufer wenden, um seine bestellte Ware einzufordern. Wenn dieser (nicht) nachweisen kann, dass er am Verlust keine Schuld trägt bzw. die Spedition/das Logistikunternehmen dafür verantwortlich sein muss, dann sollte sich der Käufer bezüglich Schadensersatzansprüche an diese Stelle wenden. Bevor er aber irgendwelche voreiligen Anschuldigungen in den Raum wirft, sollte auch der Käufer sich fragen, ob er alles richtig gemacht hat.

Sprich das Geld unverzüglich nach Geschäftsabschluss an den Verkäufer überwiesen hat. Ob er die Summe vollständig gezahlt hat und nicht etwa durch einen unbedachten Zahlendreher eine zu geringe Summe überwiesen hat. Das „Versandrisiko und die Kosten des Geldtransports trägt nämlich er. Vielleicht ist er am Ende sogar selbst der Betrüger, weil er Waren bestellt hat, obwohl von vornherein klar war, dass ihm dazu jegliche finanzielle Mittel fehlen.

Gerichtsstand beim gesetzlichen und vertraglichen Erfüllungsort

Sollte es aufgrund solcher Tatsachen dann irgendwann zum unvermeidlichen Prozess kommen, stellt sich natürlich für beide Parteien die Frage, wo der Prozess stattfindet.Gesetzlich ist es folgendermaßen geregelt: Sollte es Probleme mit dem „Geldtransport“ geben, findet die Verhandlung am Wohnort des Käufers (Geldschuldners) statt.
Bei Schwierigkeiten mit dem Warenversand am Sitz des Verkäufers bzw. der Spedition/des Logistikunternehmens. (=> bei größeren Konzernen wie der Deutschen Post mit bundesweiten Brief und Paketzentren ist der gesetzliche Erfüllungsort der Sitz des Paketzentrums, an das der Verkäufer die Ware übergeben hat) Wohnt der Verkäufer also beispielsweise in München, und der Käufer in Köln, müsste der Käufer zur Verhandlung nach München reisen, wenn es Ärger mit dem Warenversand gibt. Im umgekehrten Fall müsste der Verkäufer nach Köln zur Verhandlung.
Das mag natürlich für beide Parteien (gerade bei größeren Entfernungen) umständlich sein. Aber wenn sich beide nicht vertraglich auf einen Erfüllungsort geeinigt haben (einen der beispielsweise für beide Seiten verkehrsgünstig und schnell zu erreichen ist), dann gilt eben der gesetzliche Erfüllungsort.

Kündigung eines Auszubildenden

Die Kündigung eines Azubis ist nicht so einfach wie die eines Angestellten.

Ist der Auszubildende noch in der Probezeit, welche in der Regel maximal 4 Monate dauert, kann er ohne die Einhaltung von Kündigungsfristen schriftlich gekündigt werden. Sie muss jedoch vor dem ablaufen der Probezeit beim Azubi eingegangen sein. Sonderregelungen gelten jedoch auch in der Probezeit, wie zum Beispiel das Mutterschutzgesetz etc.

Nach der Probezeit hat der Arbeitgeber jedoch einige Hürden zu überwinden, bis er einen Azubi kündigen kann. Nur aus wichtigem Grund darf dem Auszubildenden fristlos gekündigt werden, jedoch auch nur wenn es vorher eine schriftliche Abmahnung gab, in der mit einer Kündigung gedroht worden ist. Jedoch wird auch hier die Kündigung nicht anerkannt wenn die zu Grunde liegenden Tatsachen der Kündigung länger als zwei Wochen bekannt sind.

Will der Azubi aber seine Berufsausbildung aufgeben, so kann im gegenseitigem Einvernehmen der Vertrag aufgelöst werden.